5 Inneneinrichtungsgeheimnisse, die nur die Profis kennen Einstufung:

Das eigene Zuhause beeinflusst entscheidend unser Wohlbefinden. Sie sollten sich daher Zeit für die Einrichtung nehmen und in der Familie Ideen sammeln. Auf folgende 5 Schwerpunkte richten Einrichtungsprofis ihren Fokus:

  • Funktionen
  • Trends
  • Einrichtungsstil
  • Farbgebung
  • Bereiche

Räume und ihre Funktionen

Jeder Raum hat eine Funktion als Wohn-, Schlaf-, Arbeits-, Bade- oder Kinderzimmer, das ist allgemein bekannt. Diese Funktion wird beim Neubezug einer Wohnung zunächst festgelegt (bis auf Küche und Bad). Hierbei ist Überlegung gefragt: Der größte Raum muss keinesfalls das Wohnzimmer sein, wenn die Familie sich dort eher selten gemeinsam versammelt.

Manche Familien brauchen ein sehr großes Kinderzimmer, andere empfangen oft Besuch inklusive Übernachtung und möchten ein entsprechend dimensioniertes Gästezimmer herrichten. Erst wenn die Funktionen der Räume festgelegt sind, lohnt es sich, über ihre Ausstattung nachzudenken. Das Wohn- und das Schlafzimmer sind diejenigen Räume, in denen sich am ehesten sehr individuelle Stile verwirklichen lassen.

Aktuelle Trends aufgreifen

Wohntrends ändern sich fast im Jahrestakt, doch diesen müssen Sie nicht zwingend hinterherlaufen. Informieren Sie sich aus verschiedenen Quellen und lassen Sie sich möglicherweise von Dekadentrends inspirieren, wenn Sie an der Einrichtung nicht so schnell wieder etwas ändern möchten.

Dennoch sollte ein neu eingerichtetes Eigenheim nicht unbedingt “altbacken” ausgestattet werden. Vielleicht mögen Sie eine rustikale Einrichtung, die durchaus ein Klassiker ist, doch Sie können diese mit modernen Elementen aufpeppen und dadurch gleichzeitig Kontraste erzeugen. Das bringt Betrachter zum Schmunzeln.

Einrichtungsstil

Es gibt sehr viele Einrichtungsstile und – sehr wichtig – in einer Familie etwa mit Teenagern auch sehr unterschiedliche Präferenzen. Daher ist es legitim, verschiedene Räume mit verschiedenen Einrichtungsstilen auszustatten. Für das Wohn- und Schlafzimmer bedarf es eines Kompromisses, mit dem die Familie bzw. die Dame und der Herr des Hauses gemeinsam leben können.

Es gibt Einrichtungsprofis, die dazu raten, bei genügend viel Räumen ein Arbeits- oder Hobbyzimmer ganz nach den Wünschen des Hauptnutzers einzurichten, was zu einem großen Kontrast gegenüber der sonstigen Einrichtung führen kann. Doch das belebt zweifellos das Bild und erleichtert den Kompromiss an anderer Stelle. Kreative Menschen finden einen eigenen Stil, professionelle Einrichter unterstützen sie dabei behutsam.

Das Farbkonzept

Ein Farbkonzept unterstreicht grundlegend die Intentionen der Einrichtung. Hierbei gibt es einige Grundregeln: Ein enger Raum sollte möglichst hell eingerichtet werden, ansonsten wirkt er düster und erdrückend. Teenager möchten oft gern ihr kleineres Jugendzimmer mit dunklen Anstrichen oder Tapeten und zusätzlich dunklen Möbeln versehen.

Davon sollten Sie den Nachwuchs dringend abbringen. Es droht eine Depression! Es müssen dennoch nicht überall weiße Wände sein. Einrichtungsprofis raten dazu, eine einzelne Wand in einem anderen, hellen Ton zu gestalten und die Accessoires dazu farblich passend zu wählen. Ein sehr helles Interieur verträgt auch eine etwas dunklere Farbumgebung. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe.

Bereiche festlegen

Ein Wohnbereich kann definierte oder offene Grenzen haben. Manche Menschen mögen den fließenden Übergang von der Küche in das Esszimmer und vom Wohnzimmer auf die Terrasse, andere Bewohner und andere Nutzungszwecke – zum Beispiel des Arbeitszimmers – verlangen Abgrenzung. Inwieweit Bereiche definiert werden, hängt vom Lebenskonzept der Bewohner ab.

Eine Familie, die oft beisammen ist, gern Gäste empfängt und sich gleichzeitig viel im Haus bewegt, braucht fließende Übergänge. Ein Mensch, der daheim viel arbeitet, braucht ein abgegrenztes Arbeitszimmer. Auch Teenager wünschen oft einen vollkommen abgrenzbaren Bereich. Das muss schon bei der ersten Verteilung der Räume bedacht werden.

Mehr Einrichtungstipps finden Sie auf www.homify.de und www.schoener-wohnen.de.



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