Das Geheimnis eines Innenarchitekten, bei der Küchenrenovierung eine Menge zu sparen

Eine neue Küche muss nicht komplett neu angeschafft werden. Innenarchitekten kennen Geheimnisse der Modernisierung, die als sogenanntes Küchenlifting bekannt sind.

Küchenlifting: neuer Look für alte Küche

Beim Küchenlifting bleibt die Substanz prinzipiell erhalten, die oft noch sehr stabil ist. Sie erhält nur einen neuen Look, vielleicht sind auch einige Geräte und Bestandteile auszutauschen. Das spart enorm viel Geld. Der Hintergrund: Auch die bestens gepflegte Küche verliert mit den Jahren ihren Glanz, denn Abrieb, Hitze und Fett hinterlassen Spuren.

Hinzu kommen alte, wenig energieeffiziente Elektrogeräte. Nicht zuletzt erscheint das Design von vor 15 Jahren als komplett unmodern. Doch der Korpus – das sind die Küchenschränke – kann gut erhalten sein. Davon ist bei Qualitätsküchen auszugehen. Der finanzielle Vorteil ist eindeutig, hinzu kommt die Zeiteinsparung bei der Planung. Zudem kann die Küche in der Umbauphase durchaus genutzt werden. Zu ändernde Bereiche können sein:

  • Schrankfronten
  • Farblack
  • Glasfront
  • Innenauszüge und Karussell
  • Apothekerschrank
  • neue Geräte inkl. Kühlschrank
  • Arbeitsplatte
  • Nischenrückwände
  • Fliesenspiegel
  • Beleuchtung
  • Spüle

Nicht alles muss geändert werden, manch ein Küchenlifting fällt eher klein aus.

Gestaltungspotenziale

Die Optik lässt sich am ehesten mit neuen Schrankfronten aufwerten. Neue Farben verleihen der Küche ein modernes Design, glänzender Farblack führt zu einem klaren Stil. Glasfronten wirken sehr edel, zudem lassen sie sich gut reinigen. Auch die inneren Werte lassen sich verbessern, hierzu dienen ein Karussell, Innenauszüge und vielleicht ein Apothekerschrank. Der Stauraum wird größer, außerdem fördern solche Bestandteile die Ergonomie in der Küche.

Neue Geräte sparen Geld

Mittel- und langfristig sparen neue Elektrogeräte immer Geld, denn Kühlschränke, Herde und Ablufthauben wurden in den letzten Jahren immer energieeffizienter. Außerdem bringen sie mehr Komfort in die Küche, ihre technische Raffinesse erhöht den Spaß beim Kochen. Im Trend liegen unter anderem Kombigeräte wie der Dampfgarer im Backofen.

Der Kühlschrank, der schließlich nonstop läuft und entsprechend viel Strom benötigt, verträgt so gut wie immer ein Upgrade. Auch in optischer Hinsicht kann er die Küche sehr aufwerten, denn er muss keinesfalls hinter einer Schrankfront versteckt werden. Modern sind farbige Solitäre, die für Abwechslung sorgen.

Arbeitsfläche und Licht

Hochwertigen Arbeitsplatten bestehen heute oft aus Natursteinen oder auch aus hygienischem Glas, das sich farblich an die Schrankfronten anpassen lässt. Selbst Beton ist in der Küche zu finden und lässt sie hypermodern und clean erscheinen, aber klassische Arbeitsplatten aus günstigem Schichtstoff können auch sehr gut aussehen.

Eine Erneuerung der Beleuchtung und der Fliesen inklusive des Einbaus von Fliesenspiegeln kann der Küche beim Lifting ein topmodernes Antlitz verleihen. Die Spüle ist inzwischen oft sichtbar alt, manchmal wackeln die Armaturen. Moderne, glänzende Spülen bestehen aus Mineralstein, Keramik oder Edelstahl. Sie lassen sich besser reinigen als frühere Modelle und wirken daher immer sauber und glänzend.

Profi buchen oder selbst Hand anlegen?

Viele Menschen trauen sich das Küchenlifting allein zu, aber bei umfangreicheren Arbeiten ist zumindest der Entwurf vom Innenarchitekten als Vorlage sehr zu empfehlen. Dieser kostet keine Unsummen, dafür wirkt die Küche nachher wie aus einem Guss, ist trendy und führt zur Frage von Besuchern: “Habt ihr euch eine neue Küche gekauft?”

Mehr zum Küchenlifting ist auf Zuhausewohnen zu finden.



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