Fehlende Planung und sensible Informationen: 3 Social Media Fehler, die es zu vermeiden gilt

 

Social Media ist ein wichtiges Marketinginstrument, das es richtig zu nutzen gilt. Ähnlich wie die Firmen-Webseite will auch der Auftritt auf Facebook und Co. gepflegt sein. Welche Social-Media-Fehler Unternehmen unbedingt vermeiden sollten.

1. Ohne Strategie vorgehen

Zunächst gilt es, das Design der Seite zu planen und den Inhalt darauf abzustimmen. Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Welche Kanäle wollen bespielt werden? Die Interessen von Kunden müssen ebenso mit einbezogen werden wie die Interessen des eigenen Unternehmens. Wer ohne Strategie vorgeht, kann keine Kunden erreichen. Deshalb wird am besten schon frühzeitig ein Plan erstellt, der sich über die verschiedenen Kanäle erstreckt und langfristig gilt. Die Strategie sollte zudem regelmäßig überdacht werden. Jeden Monat oder sogar jede Woche können sich Faktoren wie die Berechnung der Reichweite seitens der Plattform oder auch die eigene Ausrichtung ändern. Das sind Punkte, die miteinbezogen werden müssen. Es empfiehlt sich, in regelmäßigen Abständen den aktuellen Kurs zu planen und diesen dann konsequent umzusetzen. So stehen am Ende des Monats Zahlen und Daten, die leicht interpretiert werden können. Wer ständig den Kurs wechselt, hat keinen Überblick, welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigten. Schließlich kann es einige Tage oder Wochen dauern, bis die Strategie erste Früchte trägt.

2. Die User-Interessen ignorieren

Unternehmen müssen einen Anreiz liefern, warum die Nutzer den Content teilen oder überhaupt lesen sollen. Das können Emotionen sein, aber auch interessante Faktoren oder Kommunikation mit anderen Menschen. Wer sich mit dem Content persönlich identifizieren kann, wird ihn eher mit Freunden teilen.
Viele Unternehmen und Selbstständige machen den Fehler, stets dieselben Inhalte abzuliefern. Sinnvoller ist es jedoch, Content zu erstellen, der die Nutzer zum Austausch anregt und stets interessant bleibt. Aktuelle Themen sind eine gute Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erschließen und die eigene Facebook-Seite aktiv zu halten. Davor muss natürlich klar sein, wer die Influencer sind und wie sich die Zielgruppe zusammensetzt. Das kostet zwar Zeit, langfristig lohnt es sich jedoch.

3. Sensible Informationen teilen

Private Nutzer stellen oft ihr ganzes Privatleben in die Öffentlichkeit. Auch für Unternehmen kann es problematisch sein, wenn Interna über die sozialen Kanäle geteilt werden. Jeder Beitrag sollte vor der Veröffentlichung überprüft werden. Benötigt der Leser alle Informationen? Können geteilte Daten dem Unternehmen schaden? Das gilt es zu berücksichtigen.
Oft werden beispielsweise Statistiken über die eigene Reichweite geteilt oder die Mitarbeiter schreiben gar Beiträge, in denen sie private Ansichten vertreten. Das tut dem Unternehmen selten gut. Sinnvoller ist es, lediglich die Informationen zu teilen, die für den Nutzer relevant sind. Content, der nur zu Verkaufszwecken dient, ist ebenfalls zu vermeiden. Selbst brancheninterne News sind für die Leser der Seite uninteressant. Falls dennoch einmal Informationen geteilt werden müssen, die nichts mit dem eigentlichen Unternehmen zu tun haben, sollten sie objektiv verfasst und mit Infografiken oder Bildern interessant gestaltet werden.

Die Nutzung der sozialen Medien ist kostenlos und wird kaum reguliert. Umso wichtiger ist, die notwendige Zeit und Aufmerksamkeit in die veröffentlichten Inhalte zu stecken. Wer einen Fehler macht, riskiert den Verlust von Kunden oder im Fall von Privatnutzern, dass private Informationen an die Öffentlichkeit gelangen.



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