Ernährungstipps für Krafttraining und Gewichte heben

Wenn Sie eine Kraft betonte Sportart gewählt haben, stehen wahrscheinlich Ihre Muskeln im Mittelpunkt. Sie wollen für Ihre Leistung auch eine Belohnung haben und entsprechende Ergebnisse im Spiegel sehen. Damit Sie Ihre Muskeln noch besser definieren können oder athletischer werden, gilt es einige Tipps und Tricks bei der Ernährung zu beachten.

Futter für Ihre Muskeln

Haben Sie gewusst, dass die Muskeln Eiweiß und Proteine benötigen, damit sie wachsen können? Das trifft natürlich auch dann zu, wenn die Situation es erfordert, dass kleine Muskelverletzungen repariert werden. Dafür benötigt der Körper gewisse Eiweißbestandteile, bzw. die richtigen Aminosäuren. Das sind die Baustoffe für die Körperzellen, sowie auch für unterschiedliche Gewebearten, wenn es um die Muskulatur geht. Wählen Sie daher nur beste Proteine für Ihre Ernährung aus, die Sie sich auch zum richtigen Zeitpunkt zuführen.

Eine ausreichende Proteinzufuhr bildet die Grundlage für den Muskelzuwachs nach dem Training, bzw. auch davor. Bedenken Sie also, dass Sie den körperlichen Ansprüchen gerecht werden, um die idealen Muskeln aufbauen zu können. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht zu viele eiweißreiche Lebensmittel einnehmen. Stimmen Sie daher den Eiweißbedarf als Kraftsportler genau auf Ihre Bedürfnisse ab und denken Sie immer an eine ausgewogene Ernährung.

Bedeutet mehr Protein mehr Muskeln?

Wenn Sie mehr Proteine zuführen, als Ihr Körper eigentlich benötigt, bzw. zu viele Proteine essen, verbessern Sie weder den Zuwachs Ihre Muskeln, noch die Leistung der Kraft. Eine erhöhte Eiweißaufnahme belastet den Körper eher. Das bedeutet, dass Sie im schlimmsten Fall damit sogar überschüssige Bildung von Körperfett begünstigen.

Selbstverständlich gibt es immer wieder Eiweißempfehlungen für den Kraftsport, wenn es um die Formel Eiweiß in Gramm pro Kilogramm Körpergewicht geht. Bei dieser Berechnung sollten Sie aber immer Ihre individuellen Werte berücksichtigen.

Die obere Grenze in Bezug auf die Proteinzufuhr liegt bei 2 g pro Körpergewicht-Kilogramm. Darüber sollten Sie nach Möglichkeit nie gehen.

Eine ausgewogene Mischkost als Ziel

Ihr Ziel sollte eine ausgewogene Mischkost sein, wenn es um die korrekte Ernährung als Kraftsportler geht. Versorgen Sie den Körper deshalb mit einem angemessenen Ausmaß an Proteinen und achten Sie auf die korrekte Eiweißzufuhr. Ihren Speiseplan sollten Sie daher kreativ zusammensetzen, damit es nicht einseitig wird. Außerdem ist die Qualität Ihres aufgenommenen Proteins ausschlaggebend, damit Sie alles geschickt kombinieren können.

Zu den besonders guten Eiweißquellen in Ihrer Ernährung sollte folgendes zählen:

  • Gute Eiweißkombinationen mit Milch, Getreideflocken und Käse
  • Pflanzliche Lebensmittel, wie beispielsweise Linsen, Erbsen, Bohnen, Kartoffeln, Zerealien, Nudeln und Brot
  • Tierische Lebensmittel, wie beispielsweise Geflügel, Fisch, Milchprodukte und Eier

Überschätzen Sie den Energiebedarf nicht

Auch wenn Sie bei Ihrem Krafttraining, bzw. bei Ihrem Sport viel Energie verlieren, bedeutet das nicht, den Energiebedarf automatisch überschätzen zu müssen. Obwohl es verlockend ist, mehr zu essen, sollten Sie die Ernährung genau abstimmen. Wie viel Energie verbrauchen Sie tatsächlich?

Anhand von Kalorienberechnungen können Sie das Krafttraining sehr gut abstimmen und erkennen, was Sie Ihrem Körper tatsächlich zuführen müssen. Besonders hilfreich sind auch Vergleiche mit Ausdauersportarten, wie zum Beispiel laufen oder Radfahren, wenn Sie den Kraftsport gegenüberstellen.



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