Trendfaktor hoch: Honig

Seit Jahrtausenden gehört Honig zu den Genussmitteln des Menschen. Bereits im alten Ägypten galt Honig als kleine Wunderwaffe gegen allerlei Beschwerden und Probleme. Zwar legte sich die Begeisterung für Honig ein wenig, doch seit der Entdeckung des Manuka-Honigs schoss sie durch die Decke. Honig erhielt mehr Aufmerksamkeit und ist heutzutage einer der Trend-Lebensmittel schlechthin.

Zahlreiche Honigsorten

Es gibt nicht nur eine Sorte von Honig, sondern auch der ganzen Welt gibt es viele unterschiedliche Arten. Jene werden davon bestimmt, welche Pollen die Bienen einsammeln. Zum Beispiel besteht der helle Blütenhonig aus verschiedenen Blütensorten, wohingegen der dunkle Waldhonig auf Honigtau beruht. Sogar Kleinstlebewesen spielen dabei eine wichtige Rolle, denn jene sammeln den Saft von Bäumen und Pflanzen auf und scheiden einen Teil wieder aus. Dieser Teil wird von den Bienen gesammelt und zu Honig verarbeitet.

Es gibt aber auch die reinen Honigsorten, doch so darf sich nicht jeder nennen. Das ist nur erlaubt, wenn die Bienen beinah ausschließlich Pollen von einer Pflanze gesammelt haben. Imker haben etliche Techniken entwickelt, um die Bienen dahingehend zu manipulieren. Beispielsweise wird der Bienenkorb direkt neben bestimmte Blumen gestellt, sodass die kleinen Tierchen vor allem den Nektar von diesen Blumen sammeln. Ebenfalls beliebt sind Lavendel, Alpenrosen, Lindenblüten und Akazien, welche allesamt einen eigenen Honig besitzen.

Der Hype aus Neuseeland

Mit Sicherheit gibt es etliche unterschiedliche Sorten, doch in den letzten Jahren hat sich ein Newcomer an die Spitze gekämpft, wie es die Nau News verlauten lassen: der Manuka-Honig. Der Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und gilt als besonders gesund. Der Grund ist, dass die Bienen den Nektar der Südseemyrte sammeln, welche vor allem in Neuseeland sowie im Südosten Australiens zu finden sind. Vergleichbar ist der Strauch mit dem Teebaum, dennoch komplett anders.

Woher der Name Manuka stammt? Aus der Sprache der Maori, denn in dieser hat der Strauch den Namen Manuka. Zusätzlich zum Genuss wird der Manuka-Strauch seit Jahrhunderten als traditionelles Heilmittel genutzt, besonders die Blätter sowie das Rindenextrakt.

Die Einwanderer-Bienen

Manuka-Honig ist relativ neu, denn erst durch Einwanderer kamen die Bienen auch nach Neuseeland. Dort entdecken sie schon bald die Südseemyrte für sich und begannen mit der Produktion von Manuka-Honig. Genauso wie andere Honigsorten ist natürlich auch Manuka-Honig antibakteriell. Empfehlenswert ist der Honig besonders bei Magen-Darm-Beschwerden sowie Durchfall. Jedoch hilft der Manuka-Honig auch als natürliches Heilmittel gegen Entzündungen sowie diverse Beschwerden. So unterstützt der Honig in Tee aufgelöst gegen Schnupfen sowie Husten. Aber auch Hals- und Zahnschmerzen, Blasenentzündungen, Pickel oder Akne haben gegen den Honig keine Chance. Allgemein stärkt er dabei das Immunsystem durch seine zahlreichen Vitamine und Mineralstoffe.



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